Erstgespräch buchen
Blinken deaktivieren
🤝
Case Study | kooperation über 12 Monate

×3,2 Shop-Umsatz. −25 % Neukunden-CPA. Gleichzeitig.

Mehr Budget, schlechterer ROAS, teurere Neukunden – so lautet die übliche Regel beim Skalieren. DIPDRIP hat sie gebrochen.

Cleo, Mitgründerin von DIPDRIP, mit dem Dip-Powder-Set
TL;DR

DIPDRIP hatte Produkt, Community und Momentum – nur das Paid-Setup hätte die Skalierung nicht getragen. Also erst die Basis: sauberes Tracking, Research vor Ad Spend, eigene Landingpages je Creative-Angle und eine Liquiditätsplanung, die Wareneinkauf und Werbebudget zusammendenkt. Dann skalieren, ein Hebel nach dem anderen. Nach 12 Monaten* haben wir so von 97k € auf 315k € Shop-Umsatz im Monat (x 3,2) skaliert – bei nur 2,4× Ad Spend und 25 % günstigeren Neukunden.

×3,2(+225 %)Shop-Umsatz
×3,2(+217 %)Neukunden
−25 %Blended Neukunden-CPA
×2,4(+138 %)Ad Spend

Leistungen: Growth Consulting, Meta Ads, Google Ads | Zeitraum: Juli 2025 – Juli 2026

01 | Ausgangslage

Erst effizient werden. Dann skalieren.

Als die Zusammenarbeit im August 2025 startete, hatte DIPDRIP Produkt, Community und Momentum – aber die Paid-Effizienz und die Liquiditätsplanung ließen Luft nach oben. Ausgangspunkt im Juli 2025 war ein Shop-Umsatz von 97.000 € bei leichter Profitabilität.

Die Frage war nicht nur, wie man skaliert – sondern wie man erst effizient wird und dann skaliert, ohne die Effizienz wieder zu verlieren und den Profit sogar noch zu steigern.

02 | Vorgehen

Was wir gemacht haben

Der erste Schritt war kein Gasgeben, sondern das Gegenteil: Das Budget wurde nach der Übernahme zunächst um 27 % reduziert, während Creatives, Zielgruppen und Angebotsdarstellung neu aufgesetzt wurden. Skaliert wurde erst, als die Effizienz stand – ein Muster, das sich durch die ganze Zusammenarbeit zieht: Budget hoch nur zusammen mit neuem Content und stimmigem Offer.

Wir begleiten DIPDRIP nicht als reine Ads-Agentur, sondern als eingebettetes Growth-Team an der Seite des Gründers. Media Buying auf Meta und Google ist der Kern, aber die Hebel lagen genauso oft daneben: in der Offer-Strategie, im Sale-Kalender, in der Frage, welche Aktion wann läuft und wie stark rabattiert wird. Ein Ergebnis daraus: Der Summer Sale 2026 wurde mit einem bewusst aggressiveren Rabatt gefahren als in den Vorjahren – und war der beste Monat der Firmengeschichte bis dahin.

Die Schritte im Einzelnen

Liquiditätsplanung

Wachstum bindet Kapital: Wer skaliert, muss Ware einkaufen, bevor der Umsatz da ist. Parallel zur Skalierung entstand eine rollierende Liquiditätsplanung, die Wareneinkauf, Ad Spend und Cashflow zusammen denkt. So liefen Einkaufsmengen und Budgeterhöhungen aufeinander abgestimmt – damit das Wachstum weder am Lager noch an der Liquidität scheitert.

Meta: Research vor Budget

Vor dem ersten zusätzlichen Euro stand eine ausführliche Zielgruppen- und Marktrecherche. Daraus entstanden Personas mit eigenen Botschaften, Creative Angles, Hooks und Angeboten – laufend weiterentwickelt anhand von Performance-Daten und Kundenbewertungen. Gewinner-Creatives wurden nicht dupliziert, sondern analysiert und gezielt in neue Varianten übersetzt.

Custom Landingpages

Statt allen Traffic auf Standard-Produktseiten zu schicken, bekam jeder Kampagnen-Winkel eine eigene Seite – Educations-Pages für kalten Traffic, ein Preisvergleich zur Nagelstudio-Alternative, saisonale Sale-Pages. Konzepte und Hooks kamen aus der laufenden Auswertung der Ad-Daten, gebaut hat sie der Gründer selbst, oft am selben Tag.

Google Ads: sauberes Tracking, dann Vollausbau

Bei der Übernahme zählte das Conversion-Tracking auch Warenkorb-Klicks als Käufe, Performance Max lief ohne Brand-Exclusion – die Zahlen sahen besser aus, als sie waren. Danach: sauberes Tracking, konsequente Trennung von Brand und Prospecting, Demand Gen ab September, Advertorial-Suchkampagnen ab Dezember, CSS-Wechsel mit Feed-Optimierung.

Nicht alles auf einmal

Bewusst wurde nie an allen Baustellen gleichzeitig gearbeitet. Der Fokus lag zuerst auf Meta und Google, bis beide Kanäle effizient skalierten. Erst dann kamen die nächsten Bausteine dazu – wöchentliche Produktlaunches als fester Rhythmus, ein neu aufgesetztes E-Mail-Marketing und zuletzt Influencermarketing. Jeder neue Hebel startete erst, wenn der vorherige stand.

Google Ads | 12 Monate
+147 %

Budget bei stabilem bis verbessertem ROAS

Nach dem Umbau von Tracking und Kampagnenstruktur ließ sich das Google-Budget mehr als verdoppeln, ohne dass die Effizienz nachgab.

Prospecting
6,3×

ROAS in der Neukunden-Akquise

Zwei Drittel der Google-Ausgaben liefen in Prospecting, also in kalte Zielgruppen. Das Wachstum kam damit nicht aus der Markensuche, sondern aus echter Akquise.

03 | Reihenfolge

Jeder Hebel startete erst, wenn der vorherige stand.

Level Select
Level01Effizienz

Budget runter, bevor es hochgeht.

Nach der Übernahme wurde das Budget zunächst um 27 % reduziert, während Creatives, Zielgruppen und Angebotsdarstellung neu aufgesetzt wurden. Skaliert wurde erst, als die Effizienz stand.

Level02Meta

Research, Personas, dann Budget.

Zielgruppen- und Marktrecherche vor dem ersten zusätzlichen Euro. Daraus Personas mit eigenen Botschaften, Hooks und Angeboten – plus passgenaue Landingpages je Kampagnen-Winkel.

Level03Google

Erst sauberes Tracking, dann Vollausbau.

Brand und Prospecting konsequent getrennt, Prospecting neu aufgebaut, Demand Gen ab September, Advertorial-Suchkampagnen ab Dezember, CSS-Wechsel mit Feed-Optimierung.

Level04Ausbau

Neue Kanäle erst, wenn die alten tragen.

Wöchentliche Produktlaunches als fester Rhythmus, ein neu aufgesetztes E-Mail-Marketing und zuletzt Influencermarketing – nacheinander, nicht gleichzeitig.

04 | Ergebnisse

Die Ergebnisse nach 12 Monaten

Der sauberste Vergleich ist der saisonbereinigte Jahresvergleich: Juli 2025, der letzte Monat vor der Zusammenarbeit, gegen Juli 2026 – auf Shop-Ebene, also Gesamt-Ad-Spend gegen alle Shop-Neukunden und den gesamten getrackten Umsatz.

Juli 2025 zu Juli 2026
12 Monate
Ad Spend (alle Kanäle)+138 % | ×2,4
Shop-Umsatz+225 % | ×3,2 | 97k € → 315k €
Neukunden (Shop)+217 % | ×3,2
Blended Neukunden-CPA−25 %
Durchschn. Bestellwert (AOV)+7 %
MER (Umsatz ÷ Ad Spend)+36 %
Diagramm 01

Der Umsatz wächst schneller als das Budget

Balkendiagramm: Shop-Umsatz und Ad Spend pro Monat von Juli 2025 bis Juli 2026. Der Shop-Umsatz steigt von 97k € auf 315k €, der Ad Spend wächst deutlich langsamer mit. Im Dezember 2025 bricht der Umsatz wegen Out-of-Stock kurz ein.

Juli 2025 bis Juli 2026, gestrichelt der Start der Zusammenarbeit. Der Einbruch im Dezember 2025 war ein Out-of-Stock, kein Kampagnenproblem.

Diagramm 02

Der CPA fällt, während skaliert wird

Liniendiagramm: Blended Neukunden-CPA pro Monat von Juli 2025 bis Juli 2026, ausgehend von ±0 Prozent. Nach starken Ausschlägen im Herbst 2025 pendelt sich der Wert ab Frühjahr 2026 im Zielkorridor ein und endet bei minus 25 Prozent.

Veränderung gegenüber Juli 2025 (±0 %). Rot hinterlegt der Zielkorridor – seit Januar 2026 liegt der CPA durchgängig darin oder darunter, obwohl das Budget weiter steigt.

Der Spend hat sich mehr als verdoppelt, der Shop-Umsatz mehr als verdreifacht – und der Blended Neukunden-CPA ist dabei um 25 % gesunken, während die Marketing-Effizienz gestiegen ist. Seit Januar 2026 läuft der Neukunden-CPA konstant im Zielkorridor, trotz kontinuierlich steigendem Budget.

Der Juli 2026 war der bisher stärkste Monat der gesamten Zusammenarbeit – noch vor dem Black-Friday-November. Ausgerechnet im angeblichen Sommerloch, in dem viele D2C-Brands ihre Budgets reflexartig runterfahren. Bei DIPDRIP wurde in Juni und Juli am stärksten skaliert, mit frischen Creatives und sauberem Sale-Timing statt Sparmodus.

Die Lehre

Skalieren ins Sommerloch geht also doch – wenn der Rest stimmt.

05 | Kundenstimme

Das SAGT DER Gründer dazu

★★★★★
Vollständiges Review ansehen

„Ich arbeite mittlerweile seit einem Jahr mit Nathanael und seinem Team zusammen und bin nach wie vor sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit. Seitdem geht es bei uns kontinuierlich voran, egal ob strategisch, im Marketing, bei internen Themen oder bei neuen Herausforderungen. Was ich besonders schätze: Nathanael hat eigentlich immer einen guten Rat, bringt neue Blickwinkel rein und ist auch kurzfristig erreichbar, wenn man mal eine Einschätzung braucht. Man merkt einfach, dass er viel Erfahrung hat und weiß, wovon er spricht. Ich bin wirklich froh über die Zusammenarbeit und kann ihn uneingeschränkt weiterempfehlen.“

David SauerDavid Sauer | Gründer & Geschäftsführer DIPDRIP GmbHLeistungen: Consulting, Meta Ads, Google Ads, Creatives, Influencermarketing
06 | Einordnung

Warum das funktioniert hat

Skalierung scheitert selten am Media Buying allein. Sie scheitert daran, dass Spend hochgedreht wird, während Offer, Creatives und Sale-Kalender stehen bleiben. Bei DIPDRIP wurden alle Stellschrauben gemeinsam bewegt: ein Gründer, der schnell entscheidet und sauber umsetzt, plus ein Growth-Team, das im Tagesgeschäft der Marke drinsteckt statt einmal im Monat ein Reporting zu schicken.

Wöchentliche Produktlaunches, kurze Entscheidungswege und konsequente Umsetzung auf Kundenseite haben genauso zum Ergebnis beigetragen wie die Arbeit in den Konten.

Wenn du eine D2C-Brand führst und beim Skalieren an die ROAS-Wand läufst: lass uns reden.

Erstgespräch buchen

Bereit für ein Fundament, das trägt?